Erfahrungsbericht: Hello Berlin, bye bye Komfortzone

Erfahrungsberichte // bbroke //

Irgendwann zwischen dem 5.Juli und dem 28. August geht es los – genauer Zeitpunkt und Destination unbekannt. Wie Nathalie mit so viel Spontanität umging und was sie von ihrem bbacksoon Ausbrechen mitgenommen hat, erzählt sie euch in ihrem spannenden Bericht am besten gleich selber:

Alles beginnt, als meine Schwester mir einen Link geschickt hat mit dem Kommentar: "Ist vielleicht was für dich". Tatsächlich hat es was spannendes, nicht zu wissen wo die Reise hingeht. Besonders wenn man so unschlüssig ist wie ich. Den Ausbruch wollte ich alleine machen. Erstens hatten die Meisten ihre Ferien gebucht und zweitens waren nicht alle so flexibel wie ich.

Als ich dann mein bbroke - Ausbruch gebucht hatte, war mir ein wenig mulmig. Von nun an könnte es jeden Moment losgehen. Ich hatte mein Smartphone die ganze Zeit an mir und schaute mehr auf das Display als üblich. Schwierig wurde es dann, als meine Freunde mich fragten ob ich was unternehmen will. Meine Antwort war meistens mit Vorbehalt. Es war mir fast unangenehm, da ich ungerne Leute Last-minute absagen wollte. Als ich ihnen aber von bbacksoon erzählte und was auf mich zukommen wird, fanden es einige völlig verrückt. Nicht zu wissen wohin es geht ist eine Sache, aber auch nicht zu wissen wann es ist, eine komplett andere. Als fast jeder im Freundeskreis wusste, dass ich einen Ausbruch geplant hatte, fragten einige regelmässig nach, ob ich bereits was gehört habe.

Es gab Tage an den ich es komplett vergessen habe, dass ich den Ausbruch geplant hatte. Bis ich dann mit der Cousine über den Ausbruch und bbacksoon geredet habe, sind wir auf Destinationen in Europa gekommen, wo wir noch nie waren und es vielleicht cool wäre dort hin zu fliegen.

Am folgenden Tag - der Sonntag - war ich mit Freunden unterwegs als um 15:05 Uhr mein Handy vibrierte. Die "Go"-SMS. Ich konnte es kaum glauben. Sofort habe ich geantwortet und wollte nur noch meine Reiseunterlagen anschauen. Und da war es. Meine Reise ging nach Berlin. Genau den Ort, über den meine Cousine und ich diskutiert haben.Ich war irgendwie aufgeregt, aber auch ein wenig ernüchtert, weil ich schon spekuliert habe, dass es Berlin sein könnte. Jedenfalls fing ich erst um 22 Uhr an zu packen. Nahm den Zug um 06:36 Uhr und hatte 30 Minuten Zeit bevor der Flieger abflog. Über die Stadt selber habe ich mich im Vorfeld nicht gross informiert. Das einzige, dass ich vor dem Flug und vor dem packen angeschaut habe, war der Wetterbericht. Ich wusste, dass es diverse Museen gibt und dass man gut shoppen und essen kann. Für den Essenspart habe ich einen Freund angeschrieben, der in Berlin gewohnt hatte. Für alles andere habe ich dann vor Ort im Hotel geschaut. Die Schwierigkeit alleine zu reisen ist es, aus seiner Komfortzone rauszukommen. Ich war gezwungen alleine essen zu gehen. Alleine Unterwegs zu sein. Alleine den Weg finden. Aber genau auf solchen Erlebnissen, lernt man die spannendsten Leute kennen.

Ich muss sagen, dass so ein Erlebnis mal gemacht werden muss. Es ist was anderes mit Freunden in Urlaub zu fahren. Beim alleine Reisen lernt man sich selber und auch die Stadt viel besser kennen. Einen solchen Ausbruch würde ich jedem empfehlen. Für mich hat es definitiv was gebracht. Ich werde Berlin sicher nochmals besuchen. I'll be back soon!


Hier ein Video zu Nathalies Reise 

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Gastautorin

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