Erfahrungsbericht: Spontane Abenteuer in Ecuador

bsurprised // Erfahrungsberichte //

Geplant war ein Volunteering-Einsatz in Ecuador – vor dem Start hatte Reisebloggerin und Fotografin Flavia vor Ort aber noch ein paar freie Tage zur Verfügung. So hat sie uns angefragt, ob wir ihr auch in Ecuador ein „b surprised“ Angebot buchen können. Das haben wir natürlich gemacht und Flavia auf ein spontanes bbacksoon Ausbrechen geschickt, wo sie allerlei Neues und Abenteuerliches erlebt hat. Aber das berichtet sie euch am besten grad selbst.

Ich bin ein Reisefüdli, wie man auf Schweizerdeutsch so schön sagt. Ich reise gerne, weit und viel, aber vor allem: anders!

Da kam mir das Angebot von bbacksoon gerade recht. Du gibst ein Budget und deine Vorlieben ("Leidenschaften") beziehungsweise die Rahmenbedingungen vor, den Rest übernimmt bbacksoon. Erst am Abend vor der Abreise erfährst du, wohin es geht und was du machst. Meine Rahmenbedingungen waren: Ecuador, drei Tage, kein 0815 All-inclusive-Hotel-Zeugs. Ich lerne gerne das Land kennen, mag Bewegung, Action und Natur. Kurz vor dem Abflug erhielt ich dann meine Reiseunterlagen. Ich werde in den Nebelwald geschickt, ohne Wi-Fi, aber mit viel Abenteuer (Dschungelwanderungen) und Wildlife (Vögel, Kolibris, Frösche etc.).

Bei meiner Ankunft war ich jedoch etwas skeptisch. Selten hatte ich auf meinen Reisen so ein grosses Hotelzimmer und auch das Essen war organisiert. Schnell hat sich aber die Skepsis gelegt. Denn im Umkreis von 30 km gibts weder Restaurants noch Shops noch sonst was, wäre also etwas schwierig geworden, wenn die Verpflegung nicht im Angebot dabei gewesen wäre. Das Hotelbett war einfach super bequem und erst die Aussicht daraus war atemberaubend - wenn der Nebel dann mal weg war.

Die Zeit im Nebelwald war genial. Jeden Tag gab es drei geführte Wanderungen. Der Guide freute sich sichtlich, dass mit mir und den anderen beiden, die gleichzeitig mit mir eintrafen, endlich mal Jüngere dabei waren, die wirklich auch wandern wollten - Abenteuer inklusive. Eine der Wanderungen verband drei der bestehenden Wege mit einem Zwischenstück, das eigentlich nicht existierte. So bahnten wir uns den Weg mit einer Machete frei, es ging durchs Flussbett hindurch, wir kletterten Wasserläufen entlang bis hin zum grössten Wasserfall auf der Tour. Normalerweise macht man maximal einen oder zwei der Wege pro Wanderung. Insofern war es kein Wunder, kamen wir eine Stunde zu spät zum Mittagessen - klatschnass, trotz Regenstiefel, aber happy. Gelohnt hat es sich also auf jeden Fall.

Ich werde bestimmt wieder mit bbacksoon verreisen. Und bis dahin, reise ich auch weiterhin etwas anders. Ein Beispiel? Ich nenne mein Reiseschema: De-Googeling. Tippe deine Wunschdestination (Stadt, Land) und "Sehenswürdigkeiten" auf Google ein. Du wirst einige Millionen Suchresultate erhalten. Diese Angebote klingen alle toll, sind aber sicherlich überlaufen mit Touristen. Deshalb starte ich ab Seite 20 der Resultate. Dort kommen dann Tipps, die nicht so bekannt sind, sich aber dennoch lohnen werden. De-Googeling kann vor Ort natürlich auch perfekt bei einem bbacksoon-Ausbrechen eingesetzt werden, falls ihr spontan mal eine Idee braucht.

Weitere spannende Reisearten findet ihr auf meinem Blog.

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Gastautorin

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