Erster Mitarbeiterausbruch – Teil 1

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Zwei Wochen ist es nun her, als wir einen ersten Mitarbeiter in die wohlverdiente Auszeit geschickt haben. Heute lassen wir uns von Barac Bieri, Ausbruchs-Verschenker, erzählen, warum er sich dazu entschlossen hat, seinen Mitarbeiter ausbrechen zu lassen und was sein Fazit ist.

Zuerst aber die wichtigsten Eckdaten:

Unternehmen: swissplast AG, Sargans
Der Ausbrecher: Roman Eberle
Der Ausbruchs-Verschenker: Barac Bieri (Inhaber)
Sehnsucht: b offline
Ausbruchsdaten: 2. - 3.5.2016
Ausbruchsort: Mathon
Hotel: Pensiun Laresch


Als Roman dann am 2.5.2016 die “Go!“-SMS und den Umschlag morgens um 7 Uhr erhielt, war die Freude entsprechend gross. Auch Barac freute sich über die positive Reaktion seines Mitarbeiters und kündigte dann auch gleich an „um 9 Uhr möchte ich dich nicht mehr im Büro sehen“. Die Möglichkeit, einem geschätzten Mitarbeiter eine kurze Auszeit zu schenken empfand auch Barac als eine tolle Erfahrung, die man so mit Boni oder anderen monetären Anreizen nicht duplizieren kann. Während der Abwesenheit von Roman verlief die Arbeit im Betrieb reibungslos. Romans Aufgaben konnten gut von Barac übernommen werden, auch weil die beiden ein sehr eingespieltes Team sind. 

Für Barac war relativ schnell klar, dass nur ein Mitarbeiter für diesen Ausbruch in Frage kommen würde: Roman Eberle, langjähriger Mitarbeiter, Produktionsleiter und eng mit Barac verbunden. Ihm wollte er diese Auszeit einfach mal gönnen.

Einen Mitarbeiter völlig zufällig und plötzlich in eine Auszeit zu schicken ist nicht immer möglich und auch im Falle von Roman mussten wir ein bisschen tricksen. Barac hatte ihn im Vorfeld gebeten, 3 verschiedenen Daten in seinem Kalender für ein “wichtiges 2-tägiges Meeting“ zu blocken und sich in dieser Zeit keine wichtigen Termine zu legen. 

Nach der Rückkehr von Roman kam Barac zu folgender Erkenntnis:

Bbacksoon hat sich auf jeden Fall gelohnt und die Erfahrung war einmalig! Selbst für den Ausbruch-Verschenker ist bbacksoon eine tolle Erfahrung, weil man die Wertschätzung des Angestellten spürt und gleichzeitig Freude verschenken kann. Was Unternehmen möglicherweise davon abhalten könnte, ihre Mitarbeitenden mit bbacksoon in eine Auszeit zu schicken ist der Anspruch an Spontanität. Mit familiären Verpflichtungen, wichtigen Meetings, etc. ist es für Mitarbeitende oftmals schwer, spontan zu sein. Hier bietet es sich an, dem Mitarbeiter einen Gutschein zu schenken, damit dieser die Reise selbst buchen, No-go Tage ausschliessen und Sehnsucht und Hobbies angeben kann. So wird das Risiko minimiert, dem Mitarbeiter eine Reise zu schenken, die möglicherweise nicht gefällt.

Das Fazit von Barac fällt grundsätzlich positiv aus: „bbacksoon finde ich persönlich genial“, jedoch sollte man laut Barac lieber einen Gutschein verschenken, damit der Mitarbeiter die Reise selbst buchen kann. Auch geplante Teambuilding-Reisen mit Coachingprogramm kann sich Barac gut vorstellen und wären eine tolle Ergänzung zu reinen Belohnungsreisen. Speziell eignet sich bbacksoon wohl für Unternehmen mit jungen, ungebundenen Mitarbeitern ohne grosse Verpflichtungen, „für die wäre bbacksoon das ideale Geschenk!“, so Barac.

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Joana Urlau

Joana Urlau backpackt gerne. Geniesst Ihre morgendlichen Joggingrunden. Mag keinen Winter sondern surft lieber in der Karibik. Hat ein grosses Ziel: Den Schweizern zu mehr Spontanität zu verhelfen.