Spontanreisen im Selbstversuch: Karin

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Mit bbacksoon kann man entweder seine Reisedaten fix festlegen (geplant) oder spontan innerhalb eines definierten Zeitraums ausbrechen. Wo man landet, bleibt in beiden Fällen bis kurz vor dem Start eine Überraschung. Doch wie fühlt es sich an, einfach mitten im Arbeitsalltag die “Go!-SMS“ von bbacksoon zu erhalten und einfach auszubrechen? Genau das wollen nach dem bbacksoon-Gründer Roland Laux nun endlich auch alle anderen Team-Mitglieder von bbacksoon hautnah erleben. Den Start macht Karin:

Ende April:

Meine Buchung auf bbacksoon habe ich soeben eingegeben: b surprised, grenznahes Ausland und als bbacksoon Team-Mitglied natürlich mit zufälligem Startzeitpunkt. Ein erster Berührungspunkt folgt schneller als gedacht, denn das Handy brummt:

„Wie wärs mit Zmittag am 19. Mai?“

„Also, wenn dämit läbe chasch, churzfristig versetzt z‘werde, gern!“

„Wieso? Stoht din Usbruch mit bbacksoon a? Chönt i dem Fall natürlich mit äre Absag läbe ;-)“

Spannend, welche Wellen mein Ausbrechen auch im Freundeskreis schlägt: Kribblige Mitfieberer, ungläubige Stauner, die üblichen Skeptiker, Wettenanzettler bezüglich Destination, jeder hat so seinen Kommentar dazu. Die Diskussionen sind amüsant, dabei steht mein Ausbrechen ja erst bevor!

3 Wochen später, 7:10 Uhr: 

„Di churzfristig Absag wird Tatsach!  “Go!“-SMS vo bbacksoon soebe übercho. News folged…“

Denn es bleibt wenig Zeit. Nebst der “Go!“-SMS zeigt mein Display auch einen verpassten Anruf an. Was in 10 Minuten unter der Dusche so alles passieren kann... Die Stimmbänder zwar noch nicht wirklich auf Betriebstemperatur, rufe ich meine Mum zurück. Denn sie wird mich begleiten und ist natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, wo es hingehen wird. Also, schnell den Laptop hochfahren und das Mail mit den Reiseunterlagen öffnen. Die Spannug steigt. Ein letztes Mal rätseln, wohin uns bbacksoon führen wird. Meersburg? Oder Lindau (der heiss gehandelte Wettfavorit)? Vielleicht auch zum Wellnessen nach Colmar? Oder in ein schmuckes Alphotel in Österreich? Schluss mit raten, das PDF öffnet sich und offenbart: Freiburg im Breisgau, die sonnigste Stadt Deutschlands, erwartet euch.

Nun aber hopp, der für uns vorgesehene Zug fährt bereits um 8:42 Uhr! Für bbacksoon Team-Mitglieder gibt es diesbezüglich die Extrem-Variante. Doch keine Angst, unseren Ausbrechern lassen wir jeweils ein bisschen mehr Zeit. Die Zeit rast wie im Flug. Fertig anziehen, SMS an den Chef, dass die am Vorabend versprochenen Infos nun erst am Montag folgen (hab wirklich nicht geglaubt, dass ich bereits heute verreisen werde), Reiseunterlagen drucken, letzte Habseligkeiten in der Reisetasche verstauen. Hat auch seine Vorteile, wenn die Zeit zum Packen knapp ist. Nehme normalerweise nämlich immer viel zu viel mit (einige von euch werden das wohl auch kennen). Da fehlt doch noch was… Genau, die bbacksoon Post-its!!! Sonst noch was? Egal! Pass steckt im Portemonnaie, Tickets sind gedruckt, alles andere wäre auch unterwegs noch zu besorgen. Und dann geht’s los, bbacksoon Post-it an die Tür und weg.

Nachdem ich telefonisch auch noch meine aktuellsten Pendenzen an Sarah abtreten durfte, heisst es nun durchatmen und runterfahren. Der schaukelnde Zug trägt das seine dazu bei. Die Gedanken schweifen ab. Ein bisschen surreal ist das Ganze ja schon. Einfach so aus dem Alltag herauskatapultiert zu werden... Und so kurz vor dem Wochenende habe ich nun wirklich nicht mehr mit der “Go!“-SMS gerechnet. Doch eben, das Leben kann so spontan sein. Zu Beginn der Woche war ich noch kribbliger und hatte zum Besten gegeben, dass mir ein Ausbrechen in dieser Woche überhaupt nicht in den Kram passt. Zu viele To Do‘s grinsten mir von meiner Liste entgegen. Aber ich kann euch sagen, es funktioniert trotzdem! Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Aber klar, ein Team im Rücken zu haben, bei dem man weiss, dass die Kolleginnen einspringen und das Dringendste übernehmen, hilft natürlich ungemein, sich ins bbacksoon Abenteuer zu stürzen. An dieser Stelle sei euch gedankt Mädels! Werde mich revanchieren, denn eure Spontanreise steht ja auch bald bevor.

In Freiburg angekommen geht es zuerst Richtung Hotel. Wie es aussieht? Keine Ahnung! Denn für einen Blick auf die Hotelsite blieb keine Zeit mehr. Und langes Hotel-Vergleichen und TripAdvisor Bewertungen lesen fällt bei einer bbacksoon Buchung ja sowieso weg. Klar, mir persönlich ist es natürlich leicht gefallen, dem Team und unseren Partnern aus der Reisebranche zu vertrauen, dass sie eine tolle Unterkunft aussuchen werden. Denn normalerweise stehe ich ja auch auf dieser Seite und weiss, mit wieviel Herzblut und Know-how ein aussergewöhnliches Hotel für unsere Ausbrecher ausgesucht wird. Passend zu meinen Wünschen nach Lifestyle und Design landen meine Mum und ich im kleinen, privat geführten Boutiquehotel “The Alex Hotel“. Volltreffer! Das perfekte Stadthotel: ein Katzensprung von der Altstadt entfernt, stylishes Interior Design, feine kleine Details, ein aufmerksamer Service (so wurde uns beispielsweise ein Regenschirm angeboten, denn ja, auch in der sonnigsten Stadt regnet es mal ein bisschen), ein schnuckeliges Kaminzimmer, eine herrliche Regenschauer-Dusche, ein leckeres, frisches Frühstücksbuffet mit lokaler Marmelade. Nur um einiges zu nennen.

Die Spontanität leitet uns später durch Freiburg. Einen kleinen Stadtplan haben wir noch erhalten, ansonsten wissen wir von dieser pittoresken Stadt absolut nichts. Also los und einfach der Nasenspitze nach. Kein Programm, keine Erwartungen. Links, rechts, mal schauen, was es hier um die Ecke gibt? Hast du den Turm da hinten gesehen? Was das wohl sein mag? Los, lass uns nachschauen! So geht es quer durch Freiburg, durch die Altstadt, durch die Wohnquartiere. Denn auch dort gibt es immer wieder Überraschendes zu entdecken. Süsse Kaffees, kreative Street-Art und beeindruckend schöne Architektur, die wir wohl nicht entdeckt hätten, wenn wir uns auf die touristischen Sehenswürdigkeiten im Reiseführer konzentriert hätten. Und selbst meine Mum, die sich normalerweise im Vorfeld gerne mit einer Stadt befasst, hat es in vollen Zügen genossen. Und sinniert schon jetzt, wann und wo es wohl das nächste Mal heisst: bbacksoon! 

Fazit: Wer offen und spontan ist, erlebt garantiert Spannendes. Nehmt euch das zu Herzen, ihr künftigen Spontanreiser und Ausbrecher! Habt Vertrauen in euer Umfeld (die werden es auch mal ein paar Tage ohne euch schaukeln)! Lehnt euch zurück und lasst bbacksoon für euch planen, ihr könnt eure Zeit währenddessen sinnvoller nutzen! Lasst euch überraschen und geniesst das Kribbeln und “Gwundern“ im Vorfeld genauso wie die Spontanreise selbst. Denn ohne Erwartungen erlebt man Neues mit offeneren Augen. Ein bleibendes Erlebnis, nicht zu vergleichen mit einem üblichen Kurztrip. Ich kann es nur empfehlen!

bbacksoon… eure Karin

PS. Einige Impressionen von meinem Ausbrechen findet ihr übrigens auf unserer facebook Seite

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Karin Märki

Karin Märki ist verantwortlich für den Bereich Angebotsgestaltung und die Betreuung unserer Ausbrecher. Reist seit Kindheitstagen um die Welt und liebt es, sich durch die verschiedenen Küchen zu schlemmen. Wohl fühlt sie sich an kleinen authentischen Fleckchen. Spontane Ferienplanung – meist erst am Vorabend – ist ihr Ding. Ganz im Stil von bbacksoon.